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Vorschubrollen – über das Maß bestellen, nicht über den Maschinennamen

Warum bei Vorschubrollen die drei Maße zählen, was HighGrip PU von Standardmischungen unterscheidet und was bei Maschinen ohne Hersteller gilt.

Wofür die Rolle da ist

Die Vorschubrolle schiebt das Werkstück durch die Maschine – an Kehlmaschinen, Hobelmaschinen, Fensterbauanlagen und Vorschubapparaten. Sie muss zwei Dinge zugleich können: genug Reibung aufbauen, damit das Holz nicht rutscht, und weich genug bleiben, damit sie die Oberfläche nicht drückt.

Verschleiß erkennt man weniger am Durchmesser als am Griff: Wenn die Mischung aushärtet oder verglast, rutscht das Werkstück, obwohl die Rolle noch rund aussieht.

Die drei Maße sind der Schlüssel

Eine Vorschubrolle wird über drei Maße bestimmt, immer in dieser Reihenfolge:

Außendurchmesser × Breite × Bohrung, alles in Millimetern. Gängige Größen in unserem Bestand sind 110 × 50 × 35, 120 × 60 × 35 und 140 × 50 × 35. Bei größeren Rollen wird auch nur Durchmesser × Breite genannt, etwa 74 × 205 oder 85 × 205.

Messen Sie die alte Rolle nach. Der Außendurchmesser ist im Neuzustand anzugeben – eine abgefahrene Rolle misst weniger, und wer dieses Maß bestellt, bekommt die falsche Größe.

Warum der Maschinenname oft nicht weiterhilft

Vorschubrollen sind Zukaufteile. Dieselbe Rolle läuft an Maschinen von Weinig, Maggi, HolzHer, SCM, Martin, Wegoma, Maka, Panhans, Okoma und Holzkraft – jeweils unter einer anderen Nummer oder ganz ohne.

Bei einigen Herstellern kommt hinzu, dass es sie nicht mehr gibt. Für Haffner etwa sind keine Originalnummern mehr zu bekommen. Genau deshalb sortieren wir Vorschubrollen zusätzlich nach Maß und nicht nur nach Maschine: Über das Maß finden Sie die passende Rolle auch dann, wenn die Papiere zur Maschine längst verschwunden sind.

Material und Härte

HighGrip PU – Polyurethan mit hoher Griffigkeit. Die Wahl, wenn der Vorschub rutscht oder schwere Querschnitte transportiert werden.

Standard- und Spezialmischungen – für den normalen Betrieb und für Fälle, in denen die Oberfläche empfindlich ist.

Härter heißt nicht besser: Eine zu harte Rolle drückt Abdrücke ins weiche Holz, eine zu weiche verschleißt schnell und wird warm. Wenn Sie sagen, was Sie fahren – Weichholz, Hartholz, lackierte Teile –, ordnen wir die Mischung zu.

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