Ungeplante Maschinenstillstände kosten Geld. Bei Homag-Maschinen – ob Kantenanleimmaschine, Säge oder CNC-Bearbeitungszentrum – lassen sich die meisten Stillstände durch ein durchdachtes Ersatzteillager vermeiden. Wir zeigen, welche Teile regelmäßig verschleißen und was in keinem Betrieb fehlen sollte.
Verschleißteile an Kantenanleimmaschinen (Homag KAL)
Leimwanne und Leimauftragssystem
Der Leim setzt sich bei längerer Standzeit oder Überhitzung fest. Heizelemente, Temperatursensoren und Leimwalzen sollten regelmäßig geprüft und bei Bedarf ersetzt werden.
Die Gummirollen, die die Kante an die Platte pressen, werden mit der Zeit hart und hinterlassen Abdrücke. Sie sollten alle 1–2 Jahre getauscht werden, abhängig vom Durchsatz.
Fräsmesser und Wendeplatten
Bündigfräsen und Kopierfräsen sind Verschleißwerkzeuge. Regelmäßiges Nachschärfen verlängert die Standzeit, aber irgendwann müssen Messer oder Wendeplatten ersetzt werden.
Die Stahlklingen für die Oberflächen-Glättung stumpfen je nach Material und Einsatzdauer nach 4–8 Wochen ab. Stets 2–3 Klingen auf Lager zu haben, ist ratsam.
Schutzscheiben und Abdeckungen
Kunststoffschutzscheiben an Fräsaggregaten splittern bei Kontakt mit Werkstücken. Zu klein um groß aufzufallen – aber ohne Schutzscheibe darf die Maschine nicht betrieben werden.
Verschleißteile an CNC-Bearbeitungszentren (Homag BAZ/BMG)
– Saugnäpfe und Dichtlippen am Spanntisch (alle 6–18 Monate je nach Auslastung)
– Werkzeughalter (HSK 63 / ISO 30) – prüfen auf Ausbrüche und Rundlaufabweichungen
– Kühlschmierstoff-Filter und -leitungen
– Zahnriemen an Achsantrieben (Wartungsplan beachten)
Halten Sie immer folgende Teile vorrätig:
- 2× Andruckrollen (je nach Maschinentyp)
- 1 Satz Wendeplatten für jedes Fräsaggregat
- 1× Ersatzheizkörper für Leimwanne
- Dichtungssortiment für Pneumatikzylinder
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